Determann Touristik GmbH

Galizien und das alte Lemberg

Eine ungewöhnliche und ungewöhnlich schöne Reise

1. Tag: Flug nach Klausenburg/Cluj.

Stadtrundgang in der Altstadt von Klausenburg: Sie sehen die orthodoxe Kathedrale, die Oper, die Universität, das Matthias Corvin Geburtshaus und die Hl. Michael Kirche, die nach deutsch-gotischem Vorbild gebaut wurde.

2. Tag: Zu den Moldauklöstern.

Vormittags Fahrt von Klausenburg nach Bontida. Hier besuchen wir das Banffy Schloss, die Sommerresidenz der gleichnamigen ungarischen Adelsfamilie. Weiterfahrt nach Bistritz, einer Stadt, die von der Kultur der Siebenbürger Sachsen geprägt ist. Stadtrundgang und Besuch der evangelischen Kirche. Anschließend Fahrt durch die Karpaten in das Gebiet der Moldauklöster.

3. Tag: Moldauklöster-Tour.

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Moldauklöster. Die Bukowina, mit wunderschönen Bergen und Wäldern, wird als Wiege der rumänischen Orthodoxie betrachtet. In dieser herrlichen Naturlandschaft entstanden im 16. Jh. die bemalten Klosterkirchen. Sie sind mit reichen Freskenzyklen geschmückt, die in leuchtender Farbenpracht die Innen- und Außenwände zieren. Wir besuchen die Klosterkirchen von Moldovita, Sucevita, Voronet. In Marginea schließlich sind wir bei jenen Töpfern zu Gast, die die berühmte Schwarzkeramik fertigen.

4. Tag: Nach Tschernowitz.

Wir fahren zur rumänisch-ukrainischen Grenze und weiter nach Tschernowitz. Tschernowitz, auch als “Klein-Wien” bekannt, galt als Stadt der Literatur und hatte im 19. Jh. eine blühende deutsch-jüdische Kultur. Eine fast 200 jährige deutsche Sprach- und Literaturtradition prägte die Dichter Paul Celan und Rose Ausländer. Tschernowitz hatte über 70 Synagogen, heute nur noch eine. Auf der Stadtrundfahrt besichtigen wir die frühere Residenz des Metropoliten der Bukowina, den Seminartrakt der Universität mit ihrer Kirche, dem Bukowinazentrum und der österreichischen Bibliothek. Das Theater der Stadt wurde 1905 im reinen Jugendstil erbaut, bis Ende des 1. Weltkrieges stand ein Schillerdenkmal davor. Der jüdische Friedhof mit über 50.000 Gräbern zählt zu den größten erhaltenen seiner Art. Der Besuch des Völkerkundemuseums zeigt die Vielfalt der einheimischen Ethnographie, Mode, Baukunst und Lebensweise.

5. Tag: Nach Lemberg.

Die heutige Fahrt führt nach Lemberg, dem heutigen Lviv. Unterwegs Station in Kolomyja. Stadtrundgang durch den historischen Teil der Stadt. Besichtigung des einmaligen Museums „Pysanka“ sowie des Museums „Guzulschtschyna“ mit einer reichen Sammlung von Gegenständen und Kunstwerken der Guzulischen Region. Desweiteren Station in Iwano Frankivsk, dem alten Stanislau. Stadtrundgang. Iwano-Frankivsk besitzt eine sehenswerte Altstadt, die in den Jahren nach der Unabhängigkeit der Ukraine nahezu vollständig renoviert wurde. Architektonisch erinnert der Stadtkern von Iwano-Frankivsk in vielem an das alte Österreich-Ungarn. Weiterfahrt nach Lemberg und Hotelbezug.

6. Tag: Ein Tag in Lemberg.

Stadtrundfahrt. Lemberg war immer ein Schmelztiegel verschiedener Völker und Kulturen. Vor allem Polen und Juden bildeten in der Vergangenheit den Hauptteil der Bevölkerung. Das Stadtbild, das seit dem letzten Jahrhundert kaum verändert wurde, vermittelt heute den Eindruck einer habsburgischen k.u.k. Stadt. Das Zentrum ist in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen worden. Auf engstem Raum drängt sich eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten.

7. Tag: Nach Krakau.

Busfahrt von Lemberg zur ukrainisch/polnischen Grenze und Weiterfahrt nach Krakau. Die polnische Reiseleitung treffen Sie in Rzeszów. Weiterfahrt nach Tarnów. Stadtrundgang in Tarnów, sehenswert sind vor allem die Kathedrale St. Maria, der Marktplatz mit dem Rathaus aus dem 15. Jahrhundert, die zahlreichen Bürgerhäuser und die Überreste der Synagoge Bima aus den 17. Jahrhundert. Ankunft in Krakau am späten Nachmittag. Abendlicher Bummel über den Krakauer Marktplatz mit den weltberühmten Tuchhallen.

8. Tag: In Krakau

. Heimflug. Freie Zeit in Krakau. Transfer zum Flughafen. Rückflug.
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