Determann Touristik GmbH

"Theo, wir fahr'n nach Lodz"

Lodz: Viel mehr als Theo und Textil

1. Tag: Flug nach Kattowitz - Tschenstochau - Lodz.

Treffen mit der Reiseleitung am Flughafen Kattowitz. Sie starten Ihren Besuch in Polen mit einem Besuch des berühmtesten Wallfahrtsortes des Landes: Tschenstochau. Weiterfahrt nach Lodz.

2. Tag: Tagesprogramm in Lodz.

Die heutige Besichtigung von Lodz steht unter dem Motto: "Das gelobte Land" (Film von Andrzej Wajda). Zunächst Spaziergang über die Piotrkowska Straße. Die Piotrkowska-Straße ist mit über 4 Kilometern die längste Handelsstraße Europas und bekannt für ihre unzähligen Cafés, Bars und gemütlichen Restaurants. Dann Besichtigung des Palastes des Textilindustriellen Izrael Poznanski, in dem heute das Museum der Stadt Lodz untergebracht ist. Am Nachmittag besuchen Sie den jüdischen Friedhof in Lodz, der Ihnen den Reichtum vieler jüdischer Fabrikbesitzer im 19. Jh. vor Augen führt. Dieser Friedhof ist mit über 40 ha der größte in Europa, 180.000 Gräber finden sich hier, u.a. die Grabstätte der Eltern von Artur Rubinstein. Anschließend besuchen Sie den Bahnhof Radegast; diese Bahnstation ist seit 2005 eine Gedenkstätte des Ghettos Litzmannstadt.

3. Tag: Trachten und Barock.

Erste Station ist in Lowicz. Lowicz ist bekannt für seine farbenfrohen Trachten, die im Museum am Rynek Kosciuszki zu betrachten sind. Dort werden auch heimische Malereien und Töpferarbeiten ausgestellt. In der Nähe von Lowicz liegt das Freilichtmuseum von Maurzyce. Sodann steht einer der berühmtesten Paläste Polens auf dem Programm, das Schloss von Nieborow, das von einem großen barocken englischen Garten umgeben ist. Unweit entfernt liegt der Park von Arkadia, ein romantischer Park, dessen Vorbild die Berg- und Hirtenlandschaft des Peloponnes war. Er wurde 1780 von der Fürstin Helena Radziwill 1780 angelegt. In dem malerischen Garten mit Seen und Bächen wurden Pavillons, eine dem gotischen Stil nachempfundene Kapelle und der klassizistische Diana-Tempel errichtet.

4. Tag: Manchester des Ostens.

Die heutige Besichtigung von Lodz steht unter dem Motto "Manchester des Ostens". Im 19. Jh. bauten deutsche, polnische und jüdische Unternehmer das kleine Dorf zum Zentrum einer großen Textilindustrie aus. Ohne Kriegszerstörungen blieben viele Arbeitersiedlungen, Wohnpaläste der Industriellen und die roten Klinkerfassaden der Fabriken bestehen. In einer dieser Fabriken, der "Weißen Fabrik" von Ludwig Geyer besuchen Sie das Zentrale Textilmuseum. Sehenswert ist aber auch die Scheiblerfabrik, heute z.T. zu teuren Appartements umgebaut, oder auch die Villa Kindermann, eine Perle des Jugendstils. Anschließend Besuch des Museums für Kinematograhie. Sehr sehenswert. Freie Zeit in Lodz. Am Abend fak. Besuch im Teatr Wielki, eine der wichtigstern Opernstätte Polens.

5. Tag: Mittelpunkt Polens.

Tagesausflug nördlich von Lodz. Erste Station ist in Zgierz, einer der ältesten Städte Polens, die auf eine mehr als 800-jährige Geschichte zurückblicken kann. Besuch der Webersiedlung. Weiter geht es nach Leczyca, die Stadt gehört zu den ältesten Burgstätten Polens. Kleiner Rundgang mit Besuch des Schlosses von Kasimir dem Großen. Unweit entfernt liegt der winzige Ort Tum. In dem Ort findet sich eine wertvolle romanische Stiftskirche. Die dreischiffige Basilika entstand in den Jahren 1141 bis 1161 und ist heute die größte romanische Kirche in Polen. Dann geht es zum Mittelpunkt Polens, nach Piatek. Das Dorf bildet den geographischen Mittelpunkt Polens. An diese Tatsache erinnert ein Gedenkstein im Dorf mit der Aufschrift "Piątek – geometryczny środek Polski". Rückfahrt nach Lodz.

6. Tag: Schmalspurbahnfahrt.

Heute geht es nach Süden. Zunächst nach Piotrkow Trybunalski, das ab 1578 Sitz des Krontribunals war. Das gotische Königsschloss ist während der Schwedenkriege zerstört und später als Burg im Stil der Gotik und der Renaissance wieder aufgebaut worden. Heute ist dort ein Bezirksmuseum untergebracht. Im 16 km entfernten Ort Sulejow gibt es eine imposante, sehenswerte Zisterzienserabtei mit einer romanischen Basilika. Dann steht am Nachmittag eine Fahrt mit einer historischem Schmalspurbahn, verbunden mit einem Picknick, durch die weite masowische Landschaft auf dem Programm.

7. Tag: Freie Zeit und Rückflug.

| Impressum | AGB |