Determann Touristik GmbH

Auf den Spuren Martin Luthers

500 Jahre Reformation - die wichtigsten Reformationsstätten

1. Tag: Coburg - Eisenach.

Fahrt nach Coburg. Bei einer Führung sehen Sie alle historischen Plätze und Exponate, die mit Martin Luther und den Ereignissen seiner mehrmaligen Aufenthalte in Coburg in Verbindung gebracht werden. Von April bis Oktober 1530 hielt sich der unter Papstbann stehende Luther im Schutz der Coburger Veste auf. Hier arbeitete Luther an der Bibelübersetzung. Die Lutherkapelle und die beiden Lutherzimmer erinnern an das Leben und Schaffen des Reformators. Weiterfahrt nach Eisenach.

2. Tag: Eisenach - Wartburg.

Auffahrt mit dem Shuttle-Bus zur Wartburg. Besichtigung der Burg mit der Lutherstube in der alten Vogtei. Mit der Wartburg verknüpfen sich viele Namen und Ereignisse: Luther, die hl. Elisabeth, der „Sängerkrieg“ im Mittelalter oder das Wartburgfest 1817. Am Nachmittag Stadtrundgang in Eisenach mit Besichtigung der Kirche St. Georg, der Nicolaikirche und des Lutherhauses mit Luthergedenkstätte.

3. Tag: Von Eisenach nach Halle/Saale.

Sie fahren nach Erfurt. Erfurt „... liegt am besten Ort. Da muss eine Stadt stehen!“ So urteilte der Reformator Martin Luther im 16. Jahrhundert. Viele Unverwechselbarkeiten kennzeichnen die größte thüringische Stadt: das Wahrzeichen, der Dom, und Severikirche sowie ein fast vollständig erhaltener mittelalterlicher Stadtkern. Bummel durch Erfurt, vorbei am Dom, dem Anger - hier steht das Lutherdenkmal -, der Krämerbrücke und dem Augustinerkloster. Führung im Augustinerkloster, in das Martin Luther 1505 als Novize eingetreten ist, und in Erfurt im Dom wurde er 1507 auch zum Priester geweiht. Dann nach Weimar, Spiegelbild von drei Jahrhunderten deutscher Geschichte und Kultur. Lernen Sie Weimar zu Fuß kennen.

4. Tag: Lutherstadt Eisleben und Halle.

Sie fahren zunächst nach Eisleben, in die Geburtsstadt des Reformators. Erleben Sie eine Führung durch die historische Altstadt von Eisleben und besichtigen Sie das Geburtshaus Luthers, seine Taufkirche St. Petri-Pauli, den Markt mit dem Lutherdenkmal, die St. Andreaskirche - wo der Reformator seine letzten Kanzelpredigten hielt - und das Museum Luthers Sterbehaus. Rückfahrt nach Halle und Stadtführung. Sie besuchen natürlich auch die Marienkirche. Die Kirche prägt mit ihren vier Türmen das Stadtbild Halles maßgeblich. Martin Luther predigte selbst mehrere Male in dieser Kirche. Bei der Überführung von Eisleben nach Wittenberg wurde 1546 sein Leichnam hier aufgebahrt. In der Sakristei wird Luthers Totenmaske aufbewahrt sowie der Abdruck seiner Hände und die ca. fünf Meter hohe Gedenktafel.

5. Tag: Leipzig und Umgebung.

Ein ganzer Tag für Leipzig und Umgebung. Stadterkundung mit einem Stadtführer: u.a. Augustusplatz, Nikolai - und Thomaskirche, Marktplatz, Mädlerpassage mit Auerbachs Keller, Specks Hof, Barthels Hof und Besuch der Aussichtsplattform auf dem City-Hochhaus (Uni-Tower-Aussicht). Freie Zeit in Leipzig. Am Nachmittag besuchen Sie das Völkerschlachtdenkmal und die Russische Gedächtniskirche des Hl. Alexi.

6. Tag: Lutherstadt Wittenberg.

Fahrt nach Wittenberg. Keine Stadt ist mit Luthers Wirken so eng verknüpft wie die Lutherstadt Wittenberg. Ausführliche Stadtführung mit Besuch der Schloss- und Stadtkirche, der Lutherhalle und des Melanchthonhauses. Die weltberühmten Reformationsstätten in der Altstadt zählen zu den bedeutendsten Stätten der deutschen Geschichte. Die Wirkungsstätten Martin Luthers, Philipp Melanchthons und Lucas Cranachs werden bereits seit Jahrhunderten von Gästen aufgesucht. Das Lutherhaus, das Melanchthonhaus, die Stadt- und die Schlosskirche sind als Luthergedenkstätten seit 1996 Teil des Weltkulturerbes der UNESCO. Sie sehen natürlich auch die Luthereiche auf der Lutherstraße, wo Martin Luther 1520 die Bannbulle des Papstes verbrannte.

7. Tag: Torgau an der Elbe.

Torgau war mit Schloss Hartenfels das politische Zentrum der Reformation und ist heute eine wichtige Lutherstätte. Überliefert ist der Spruch: „Wittenberg ist die Mutter, Torgau die Amme der Reformation“. Besichtigung der ersten deutschen protestantischen Schlosskirche im Torgauer Schloss Hartenfels und der Kirche St. Marien mit dem Grab der Katharina von Bora. In Torgau kam es am 25. April 1945 zum Händedruck zwischen amerikanischen und sowjetischen Soldaten.

8. Tag: Heimreise.

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