Determann Touristik GmbH

Südfrankreich - ins alte Okzitanien

Auf römischen Spuren

1. Tag: Anreise nach Dijon.

Stadtführung durch die historische Altstadt, vom Palais des Ducs et des Etats de Bourgogne zum Parlamentsviertel, vorbei am Quartier de Notre Dame und durch mittelalterliche Straßen.

2. Tag: Fahrt nach Narbonne.

Morgens zunächst Besuch des Archäologischen Museums in Dijon. Hier werden vor allem Funde aus der Römerzeit und dem Mittelalter präsentiert. Fahrt nach Narbonne.

3. Tag: In Narbonne.

Stadtrundgang. Narbonne war die erste römische Kolonie außerhalb Italiens. Sie wurde um 118 v. Chr. im damaligen Gallien als Colonia Narbo Martius errichtet. Neben der Kathedrale Saint Just sind die römischen Reste besonders sehenswert. Im Rahmen des Stadtbesichtigung besuchen Sie auch das Museum de L‘Horreum sowie das archäologische Museum der Stadt.

4. Tag: Béziers / Oppidum d‘Enserune.

Fahrt nach Béziers. Stadtrundgang. Die Kelten wurden hier im 1. Jh. v. Chr. von den Römern vertrieben, die sich dort ansiedelten und eine Kolonie gründeten: Civitas urbs baeterrensis. Nur wenige Kilometer vom Mittelmeer entfernt und am Fluss Orb sowie an der Via Domitia gelegen, die Italien und Spanien verbindet, floriert Baeterrae bis ins 3. Jh. Ein Halt an der Schleusentreppe Fonserannes ist unerlässlich. Bestehend aus neun Schleusen, hat sie eine Länge von 312 m und ermöglicht es Booten und Kähnen, den Höhenunterschied von 25 m zu bewältigen. Mittagspause. Am Nachmittag besuchen Sie das Oppidum d‘Enserune, Gelände und Museum. Das Oppidum war eine Siedlung der Marseiller Griechen aus dem 4. Jh. v. Chr. Die Naturfestung wuchs durch einströmende Gallier schnell zu einer ansehnlichen Stadt mit ca. 10.000 Einwohnern. Zerstört wurde das Oppidum im 3. Jh. v. Chr. durch Hannibal. Die Römer bauten es wieder auf, als sie in Narbonne eine Kolonie gründeten.

5. Tag: Tautavel u. Perpignan.

Tagesausflug nach Tautavel und Perpignan. In Tautavel Besuch der prähistorischen Fundstätte und des Museums. Der Ort wurde international bekannt durch den Homme de Tautavel, einen 1971 in der Höhle von Arago ausgegrabenen Schädel eines Homo erectus. Weiterfahrt nach Perpignan. Touristisch gesehen ist Perpignan eine der beliebtesten Städte Frankreichs, was dem mediterranen Klima, der Altstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten sowie dem Kneipenviertel zu verdanken ist.

6. Tag: Über Carcassonne nach Toulouse.

Heute fahren Sie nach Toulouse. Unterwegs Besichtigung mit Reiseleitung der Stadt Carcassonne. Ihr markantes Kennzeichen ist die mittelalterliche, auf einem Hügel der Altstadt gelegene, als Cité von Carcassonne bezeichnete Festung. Auf Wunsch unternehmen Sie eine 1-std. Bootsfahrt auf dem Canal du Midi.

7. Tag: In Toulouse.

Stadtrundgang Toulouse. Die Stadt ist durch Kanäle – den Canal du Midi und den Garonne-Seitenkanal – mit dem Mittelmeer und dem Atlantik verbunden. Es war die römische Hauptstadt der Provinz Gallia Narbonensis zwischen Mittelmeer und Atlantik und hatte zwischen 20.000 und 50.000 Einwohner. Am Nachmittag Besuch des archäologischen Museums.

8. Tag: Tagesausflug Albi.

Stadtbesichtigung. Bereits die Römer haben eine Stadt namens Civitas Albiensium angelegt. Nach Albi wird die religiöse Gemeinschaft der Katharer, die im Mittelalter schweren Verfolgungen durch die Kirche ausgesetzt war, auch Albigenser genannt.
Abendessen und Übernachtung in Toulouse.

9. Tag: Über Vienne nach Mâcon.

Auf dem Wege nach Mâcon machen Sie Station in Vienne südlich von Lyon, direkt an der Rhône gelegen. Der Besuch lohnt insbesondere aufgrund der römischen Baudenkmäler in der Stadt.
Abendessen und Übernachtung in Mâcon.

10. Tag: Heimreise. 

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