Determann Touristik GmbH

Irisches Tagebuch

Literaturreise auf die grüne Insel Irland

1. Tag: Fluganreise nach Dublin.

Treffen mit der Reiseleitung am Flughafen. Ausführliche Stadtbesichtigung Dublin. Vom Trinity College, Book of Kells bis zur St. Patrick‘s Kathedrale werden Ihnen die Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt vorgestellt.

2. Tag: In Dublin.

Der Tag steht ganz im Zeichen der Literatur. Zunächst Besuch des Dublin Writers Museum. Dublin ist bekannt als Stadt der Autoren und der Literatur, und der Besuch des Museums empfiehlt sich jedem, der das große literarische Erbe der Stadt entdecken, erforschen oder einfach genießen möchte. In diesem Museum werden Dublins literarische Berühmtheiten der vergangenen drei Jahrhunderte zum Leben erweckt durch ihre Bücher, Briefe, Portraits und persönlichen Gegenstände. Allein das Gebäude ist schon einen Besuch Wert: Das restaurierte georgianische Herrenhaus am Parnell Square ist ein Schatz in sich, ebenso die prächtigen Stuckarbeiten im ersten Stock des Hauses. Am Nachmittag Besuch des Glasnevin Cemetary. Dieser Friedhof ist ein „Muss“ für alle Besucher, die an irischer Geschichte und irischem Erbe interessiert sind. Etliche Schriftsteller fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Möglich ist auch ein Besuch im James Joyce Centre, das den Gästen Leben und Werk des James Joyce nahe bringen möchte.

3. Tag: In den Westen Irlands.

Sie verlassen Dublin in Richtung Westen. Besuch der Klostersiedlung Clonmacnoise. Die Geschichte dieser einzigartigen Klosterruine im County Offaly reicht zurück ins 6. Jh. n. Chr. Weiterfahrt nach Thoor Ballylee. Den Turm der ehemaligen Normannenburg erwarb W. B. Yeats 1916. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten zog er 1919 ein und wohnte dort bis 1929. Der Turm wurde 1965 wieder instand gesetzt und beherbergt heute ein Yeats-Museum. Ganz in der Nähe liegt Coole Park, eine ca. 405 Hektar große Parkanlage nahe der irischen Stadt Gort. Im frühen 20. Jh. lag hier das Zentrum des Irish Literary Revival. Yeats, Shaw, Singe und O‘Casey kamen hierher, um die Schönheit des Ortes zu erleben. Innerhalb der umschlossenen Gartenanlage steht der sog. Autograph Tree (Unterschriftenbaum), eine Blutbuche, in deren Rinde sich seit Sommer 1898 viele irische Literaten verewigten.

4. Tag: Connemara.

Die wohl landschaftlich beeindruckendste Gegend Irlands steht heute auf dem Programm: Connemara mit seinen Seen, Mooren und Fjorden. Viele Steine, die Nähe des Meeres und die vielen Seen geben Connemara seinen Namen: „Das Meer der Steine“. Unterwegs besuchen Sie ein kleines restauriertes Cottage mit Blick über die atemberaubenden Seen und Berge von Connemara. Es wurde von Patrick Pearse (1879 - 1916), dem Lehrer, Schriftsteller und Anführer des Osteraufstands von 1916, als Sommerresidenz und Sommerschule für die Schüler seiner Lehranstalt St. Enda‘s in Dublin genutzt. Das Innere des Cottage wurde im Unabhängigkeitskrieg bei einem Brand zerstört, heute ist es rekonstruiert und beherbergt eine Ausstellung.

5. Tag: In den Südwesten Irlands.

Fahrt durch die bizarre Karstlandschaft des Burren. In diesem Kalksteingebirge wachsen subtropische Orchideen Seite an Seite mit arktischen Blumen. Weiter geht es zu den Cliffs of Moher, wo das Land über 200 m tief ins Meer abfällt. Fahrt mit der Fähre über den Shannon. In Listowel, bekannt für das größte Literaturfestival Irlands, Besuch des Writers Museum.

6. Tag: Ring of Kerry.

Heute steht ein Tagesausflug auf dem Ring of Kerry auf dem Programm. Auf einer der schönsten Küstenstraßen Europas
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geht es u.a. über Cahirsiveen, Waterville und den Coomakista-Pass zum Ladies‘ View, einem Aussichtspunkt, von dem aus einst die Hofdamen der Königin Victoria den Blick auf die Seen von Killarney genossen. Ein erlebnisreicher Tag findet seinen würdigen Abschluss im blumenübersäten Muckross Park.

7. Tag: Zurück nach Dublin.

Sie fahren wieder Richtung Dublin. Zunächst besuchen Sie eine Whiskeybrennerei in Midleton bei Cork. Dann geht es in die Wicklow Berge südlich von Dublin, zur Klostersiedlung von Glendalough. Es war im frühen Mittelalter (6. Jh.), als St. Kevin in dieser wunderschönen Gegend eine Klostersiedlung gründete. Bauliche Reste dieser Klostersiedlung sind noch zu bewundern, zum Beispiel: der Rundturm, verschiedene Kirchen, die Kathedrale und „St. Kevin’s Kitchen“. Es ist aber vor allem die herrliche Landschaft von Glendalough, die fasziniert und die Besucher anzieht.

8. Tag: Rückflug.

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