Determann Touristik GmbH

Böhmen - Mähren - Slowakei

Beeindruckende Pilgerreise

1. Tag: Anreise nach Tschechien.

Ziel ist die Stadt Pribram in Mittelböhmen, ca. 60 km südwestlich von Prag gelegen. Ganz in der Nähe liegt das Kloster Zvata Hora, seit dem 17. Jh. ein bedeutender Wallfahrtsort. Die Anlage mit Kreuzgängen, Kapellen und Toren um die Kirche Mariä Himmelfahrt entstand in den Jahren 1658 bis 1709.

2. Tag: Zdar nad Sazavou - Mähren.

Fahrt nach Zdar nad Sazavou/Saar. Besichtigung der Wallfahrtskirche Zelena Hora zu Ehren des Heiligen Johannes von Nepomuk. Die Anfang des 18. Jahrhunderts nach Plänen des Baumeisters Johann Blasius Santini-Aichl gebaute Kirche fällt durch ungewöhnliche Formen und Stilelemente auf. Sie gehört seit 1994 zum UNESCO-Welterbe. Weiterfahrt ins mährische Velehrad.

3. Tag: Velehrad - Kremsier.

Velehrad ist das älteste Zisterzienserkloster in Mähren und bis heute ein bedeutender Wallfahrtsort. Die fünfschiffige romanische Klosterkirche „Mariä Himmelfahrt“ wurde 1228 eingeweiht. Nach Zerstörungen und Verfall wurde das Kloster in der zweiten Hälfte des 19. Jh. restauriert und seit 1890 von den Jesuiten geführt. Während der kommunistischen Zeit wurde das Kloster wiederum aufgelöst und erst 1990 an die Jesuiten zurückgegeben. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Kremsier. Wegen seiner historischen, kulturellen und politischen Bedeutung trug es den Beinamen „Athen der Hanna-Region“. Im Jahre 1995 wurde der historische Stadtkern mit den wundervollen Gärten zum nationalen Kulturdenkmal, und im Dezember 1998 wurde der Komplex der Gärten mit dem Erzbischöflichen Schloss in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

4. Tag: In die Slowakei.

In Sastin befindet sich die Basilika St. Maria von den Sieben Schmerzen, eine der bedeutendsten Basiliken der Slowakei. Nach zahlreichen erfüllten Bitten wurde die dortige Marienstatue zum Wunder erklärt. Papst Paul VI erhöhte diese Kirche im Jahr 1964 zur Basilica minor - als erste in der Slowakei. Gegen Abend Weiterfahrt nach Bratislava.

5. Tag: Marianka - Bratislava.

Fahrt nach Marianka, dem ältesten Wallfahrtsort der Slowakei. Der Legende nach hat ein hier lebender Einsiedler im Jahre 1030 eine Marienstatue geschnitzt und diese infolge von Kriegswirren in einem hohlen Baumstamm versteckt. Jahrhunderte später soll dann ein blinder Bettler mit Hilfe einer Stimme vom Himmel im Wald eine Quelle gefunden haben mit der Verheißung, er werde wieder sehen können, würde er sich mit dem Wasser der Quelle die Augen waschen. Er tat dies, wurde wieder sehend und sah sogleich eine Marienstatue, die bei der Quelle lag. Er errichtete eine hölzerne Säule, auf die er die Statue setzte, worauf alsbald Wallfahrten zu der Marienstatue und der wundertätigen Quelle begannen. Von der Kirche führt ein Weg mit sechs Kapellen aus dem 18. Jahrhundert zum Heiligen Brunnen, einem barocken Kuppelbau vom Ende des 17. Jahrhunderts. Am Nachmittag Stadtbesichtigung Bratislava, der schönen Hauptstadt an der Donau. Auf dem Krönungsweg der ungarischen Könige unternehmen Sie einen Stadtrundgang in der slowakischen Hauptstadt. Morgens besichtigen Sie zunächst das Stadtmuseum im Alten Rathaus. Dann Besuch des Domes. Im St. Martinsdom wurden 10 ungarische Könige/innen gekrönt, auch Maria Theresia. Im Jesuitenkolleg, ganz im Stil der Spätrenaissance, ist eine großartige Rokokokanzel zu sehen. Den Abschluss bildet ein Besuch der Burg, die lange Jahre Königssitz von Maria Theresia war.

6. Tag: Heimreise.

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